Intrusion Prevention System IPS

Der Schaden durch Cybercrime beträgt 2024 in Deutschland 176 Mrd. Euro.

Die Cyberbedrohungen vervielfachen sich– aber unsere Möglichkeiten zur Verteidigung auch. Angreifende profitieren von KI, nutzen Lieferketten-Schwachstellen und zielen auf persönliche Identitäten ab. Um mit Cyberkriminellen Schritt zu halten, müssen Organisationen die aktuellen Angriffstrends kennen und ihre Sicherheitsstrategien anpassen.

Ausblick

Ein Intrusion Prevention System (IPS) ist ein Sicherheitsmechanismus, der Netzwerke vor unautorisierten Zugriffen und Angriffen schützt. Es stellt eine Weiterentwicklung des Intrusion Detection Systems (IDS) dar.

Norvethian Security Server

Funktionsweise

Das IPS erkennt Angriffe durch kontinuierliche Überwachung des Netzwerkverkehrs auf verdächtige Aktivitäten. Dabei analysiert es Netzwerkpakete, Protokolle und Angriffssignaturen.

Im Gegensatz zu passiven Systemen agiert ein IPS proaktiv, um Angriffe zu verhindern oder zu stoppen. Es ergreift automatisch Maßnahmen wie die Blockierung von Netzwerkverbindungen.

Kernmerkmale

  • Echtzeitreaktion: IPS arbeiten in Echtzeit, um sofort auf Bedrohungen zu reagieren
  • Erkennungsmethoden: Nutzung von Signaturen bekannter Angriffe sowie fortschrittlicher Verhaltensanalysen zur Identifikation schädlichen Traffics
  • Protokollierung: Aufzeichnung von Ereignissen und Aktivitäten sowie Erstellung von Berichten

Organisatorische Anforderungen

Der effektive Betrieb eines IPS erfordert die Zusammenarbeit verschiedener Sicherheitsexperten für:

  • Konfiguration
  • Überwachung
  • Reaktion auf Sicherheitsvorfälle
Norvethian Security Server

Zero-Trust-Prinzipien

Zero Trust ist ein Sicherheitskonzept, das auf einem einfachen Grundsatz basiert: „Never trust, always verify“ (Niemals vertrauen, immer überprüfen).

Die Kernprinzipien

1. Kein implizites Vertrauen

  • Weder interne noch externe Nutzer/Geräte werden automatisch als vertrauenswürdig eingestuft
  • Auch innerhalb des Firmennetzwerks gilt: Misstrauen ist Standard

2. Least Privilege Access

  • Nutzer erhalten nur die minimal notwendigen Zugriffsrechte
  • Zugriff wird auf das beschränkt, was für die aktuelle Aufgabe nötig ist

3. Kontinuierliche Verifizierung

  • Jeder Zugriff wird geprüft – nicht nur beim Login
  • Authentifizierung und Autorisierung erfolgen fortlaufend

4. Mikrosegmentierung

  • Netzwerke werden in kleine, isolierte Zonen aufgeteilt
  • Ein Angreifer kann sich nicht frei im System bewegen

5. Annahme eines Breaches

  • Man geht davon aus, dass Angreifer bereits im System sind
  • Fokus auf Schadensbegrenzung und schnelle Erkennung

Warum Zero Trust?

TraditionellZero Trust
Perimeter-Schutz (Firewall)Schutz jeder Ressource
Vertrauen im internen NetzKein automatisches Vertrauen

Besonders relevant durch Cloud-Dienste, Remote-Arbeit und mobile Geräte.

Zu den wichtigsten Akteuren zählen:

  • Barracuda Networks
  • Broadcom
  • Check Point Software Technologies
  • Cisco
  • Cloudflare
  • Extreme Networks
  • FireEye
  • Fortinet
  • Huawei
  • IBM
  • iboss SaaS
  • Juniper Networks
  • McAfee
  • Netscope
  • Norvethian
  • Palo Alto Networks
  • Radware
  • Skyhigh Security
  • Sophos
  • Symantec Corporation
  • Trend Micro
  • Versa Networks
  • Zscaler

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